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Schulprogramm

Grundschule „Fritz Reuter“ Kröslin

 

Kleine Grundschule auf dem Lande“

 

Gliederung

1. Grundlagen des Schulprogramms

2. Gründe der Weiterführung als „Kleine Grundschule auf dem Lande“

3. Pädagogisches Leitbild und Leitsätze

4. Schulorganisation

4. 1. PlanungSchule

4. 2. Tagesablauf

5. Unterricht

5. 1. Lerngruppen

5. 2. Kernunterricht

5. 3. Der Kreis

5. 4. Feiern

5. 5. Projekte

5. 6. Klassenfahrten und Wandertage

5. 7. Bewertung und Beurteilung

5.7.1. Leistungsbewertung

5.7.2. Bewertung im Schwimmunterricht

5.7.3. Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens

5.8. Förderkonzept

6. Zusammenarbeit

6.1. Zusammenarbeit Kindertagesstätte, Hort und Grundschule

6.2. Zusammenarbeit weiterführende Schule und Grundschule

7. Lernumgebung

7. 1. Räumlichkeiten

7. 2. Pausenhof und Grünanlagen

8. Elternmitwirkung und Öffentlichkeitsarbeit

9. Weiter- und Fortbildung

 

1. Grundlagen des Schulprogramms

Unsere Grundschule nimmt am Programm „Kleine Grundschule auf dem Lande“ teil. Sie sieht sich an das bestehende Schulgesetz des Landes und die Erlasse des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Die Arbeit in der Grundschule vom 10. August 2009) und an seine Rahmenpläne der Grundschule sowie an die schulinternen Lehrpläne gebunden. Es werden die Jahrgänge 1 bis 4 unterrichtet. Wir nutzen die Unterstützung vom Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQMV).

 

2. Gründe der Weiterführung als „Kleine Grundschule auf dem Lande“

Die Grundschule Kröslin gehört zum Amtsbereich der Gemeinde Kröslin. Zu dieser Gemeinde und damit auch zum Einzugsgebiet der Grundschule in Kröslin zählen die Dörfer Kröslin, Freest, Spandowerhagen, Hollendorf und Karrin. Unsere Gemeinde hat 1815 Einwohner (Stand 18. Oktober 2011). Die Geburtenzahlen sanken nach 1989 und deshalb suchten wir nach anderen pädagogischen und organisatorischen Wegen, die auch in der Verwaltungsvorschrift des Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern vom 10. August 2009 „Die Arbeit in der Grundschule“ sowie im Schulgesetz für das Land Mecklenburg-Vorpommern vom 13. Februar 2006 in der Fassung des ersten Änderungsgesetzes vom 16. Februar 2009 vorgesehen sind.

 

Um für unsere jüngsten Schulkinder die günstigen Bedingungen zu erhalten, führen wir unsere Schule in Kröslin als „Kleine Grundschule auf dem Lande“ weiter und tragen den Namen „Fritz Reuter“, der unserer Schule bereits im Jahr 1986 verliehen wurde. Wir schufen damit Voraussetzungen, die ermöglichen, dass unsere Grundschulkinder auch weiterhin in unserer Gemeinde beschult werden. Schulwege und Wartezeiten sollen kurz sein.

 

Die Gemeinde Kröslin lebt mit der Schule und an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde nehmen unsere Schüler und Lehrer aktiv teil. In unserer Gemeinde wurde und wird viel gebaut, so dass mit konstanten Schülerzahlen zu rechnen ist.

 

Im Schuljahr 1999/2000 wurden erstmalig die Klassen 1 und 2 jahrgangsweise im Kernunterricht und jahrgangsübergreifend in Lerngruppen unterrichtet. Wie erwartet, haben sich die geringeren Schülerzahlen auf die differenzierte und individuelle Lernarbeit und die Förderung begabter und schwächerer Schüler positiv ausgewirkt. In den jahrgangsübergreifenden Fächern stellen wir uns auf die veränderten Unterrichtsbedingungen ein, indem wir der Klassenstufe entsprechende Lehrplanziele und Unterrichtsthemen auf der Grundlage der Rahmenpläne und schulinternen Lehrpläne koordinierten. Das erfordert von uns eine gut durchdachte Planung des Unterrichts unter Berücksichtigung unterschiedlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten, Anforderungen und altersspezifischer Besonderheiten. Bei der Umsetzung nutzen wir entsprechende Organisationsformen und Methoden. Wir arbeiten in den gemischten Lerngruppen differenziert sowie nach Tages- und Wochenplan. Anregungen bekamen wir im Erfahrungsaustausch mit Kollegen, in Weiterbildungsveranstaltungen und bei einem ganztägigen Aufenthalt in der „Kleinen Grundschule auf dem Lande“ in Riems.

 

Um den Unterricht reibungsloser zu organisieren und effektiver zu gestalten, nutzen wir die Hilfe der Schüler untereinander und fördern zugleich die sozialen Kontakte, die von Klasse zu Klasse wachsen und sich positiv auf das kollektive Miteinander auswirken. Schule soll auf das Leben vorbereiten. Sie soll Schülern Raum und Entscheidungsmöglichkeiten für ihre eigene Selbstfindung bieten, geistige Fähigkeiten entwickeln, den Willen und die Fähigkeit zur Übernahme sozialer und eigener Verantwortung fördern. Das verlangt neue Regeln im Umgang miteinander. Die Schule muss nicht nur Lern- sondern auch Lebensort sein, in der das ganzheitliche Lernen mit Kopf, Herz und Hand geschieht.

 

So nutzen wir das Computerkabinett um die Schüler an die neuen Medien heranzuführen. Wir führen den Unterricht in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch jahrgangsweise durch. Jahrgangsübergreifend werden die Fächer Werken, Musik, Kunst, Sport und Religion bzw. Philosophieren mit Kindern unterrichtet. Unser Programm ermöglicht ein individuelles und differenziertes Eingehen auf einzelne Schüler. Es ist eine gezielte Förderung von begabten und schwächeren Schülern möglich. Die Arbeit nach dem Programm „Kleine Grundschule auf dem Lande“ bietet unseren Kindern im Dorf günstige Entwicklungsmöglichkeiten.

 

3. Pädagogisches Leitbild und Leitsätze

 

3. 1. Die Grundschule „Fritz Reuter“ versteht sich als Lern-, Spiel- und Lebensort im

        ländlichen Raum. Sie ist eine Schule zum Wohlfühlen und bereitet die Schüler auf die

        weiterführenden Schulen vor.

 

3. 2. Bildung und Erziehung sind Hauptanliegen unserer Einrichtung. Die Schüler werden

        gefordert und gefördert. Individuelle Förderung und differenzierte Arbeit sind

        Bestandteile des Unterrichts. Freude an Tätigkeiten und Erfolge machen die Kinder

        stark.

 

- Wir bieten den Schülern Raum und Entscheidungsmöglichkeiten für ihre eigene Selbstfindung und

   die Schüler entwickeln geistige Fähigkeiten.

 

3. 3. Die Lehrer und Schüler entwickeln gemeinsam gewaltfreie Wege zur Konfliktlösung und

       die Schüler erlernen das Einhalten von Regeln.

Ein angenehmer Umgangston sowie gegenseitige Achtung und Wertschätzung prägen

das Schulklima.

 

  • Wir fördern den Willen und die Fähigkeit zur Übernahme sozialer und eigener Verantwortung!
  • Wir bauen durch Bewegung Aggressionen ab!
  • Die Schüler beachten Regeln und halten sie ein!
  • Mannschaftsspiele im Sportunterricht und in den Pausen fördern das tolerante Miteinander!
  • Klassensprecher in den Klassen 2-4 werden gewählt und übernehmen Verantwortung für die Klasse. 

 

3. 4. Bewegung ist eine wesentliche Grundlage für körperliches und geistiges Wohl-

       befinden und sie fördert das soziale Miteinander. Die Grundschule „Fritz Reuter“ hat

       sich zu einer „Bewegten Schule“ entwickelt.

 

Bewegte Schule – Schule mit Bewegung

 

B Beweg dich!

 

E Erhaltung der Gesundheit!

 

W Wir lernen mit allen Sinnen!

 

E Erholung tut gut!

 

G Gymnastik macht fit!

 

T Traditionen gehören dazu!

 

E Entwicklung braucht Bewegung!

 

 

S Sport, Spiel und Spaß für alle!

 

C Chancen durch die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen!

 

H Hofpausen sind zum Spielen da!

 

U Unterricht mit Bewegungsspielen!

 

L Lesefitnesstraining fördert das Lesen!

 

E Eltern sind dabei!

 

 

 

3. 5. Der Schulort auf dem Lande ermöglicht ein ganzheitliches Lernen mit allen Sinnen.

 

  • Unterwegs in der Natur! – Unsere Heimat ist schön!
  • Wir führen Wandertage und Unterrichtsgänge durch.

 

3. 6. Die Grundschule „Fritz Reuter“ ehrt Fritz Reuter als plattdeutschen Heimatdichter.

 

  • Alljährlich findet der Fritz-Reuter-Tag anlässlich seines Geburtstages statt.
  • Am Welttag des Buches zeigen die Schüler ihr Können beim Lesewettbewerb                      „Unser Lesekönig/Unsere Lesekönigin“.

 

3. 7. Die Grundschule „Fritz Reuter“ arbeitet eng mit allen am Schulleben Beteiligten

        zusammen.

 

Zusammenarbeit mit

  • Lehrern
  • Schülern
  • Eltern und Großeltern
  • Gemeinde Kröslin
  • Kita „Kinner Kaan“ und Hort Kröslin (Kooperationsvertrag)
  • Tagespflegepersonen in der Gemeinde Kröslin
  • Schulkonferenz
  • Schulelternrat
  • Krösliner Tanzverein „Peenetanz“
  • Fußballverein 1950 e.V. Kröslin
  • Kreismusikschule Vorpommern-Greifswald in Wolgast (Kooperationsvertrag)
  • Betriebe und öffentliche Einrichtungen der Gemeinde Kröslin
  • Kreisverkehrswacht Wolgast e.V.
  • Polizeirevier Wolgast - Polizeipuppenbühne Schwerin
  • Stadtbibliothek Wolgast
  • Lesepaten
  • Marina Kröslin (Kooperationsvertrag)

 

3. 8. Die Grundschule „Fritz Reuter“ setzt sich für gute materielle und personelle

         Lernbedingungen ein.

 

  • Wir nutzen die Sporthalle, den Sportplatz, den Werkraum und den Computerraum.
  • Regelmäßig wird die Ausstattung der Schule im Rahmen der verfügbaren Haushalts mittel ergänzt.

 

3. 9. Die Grundschule „Fritz Reuter“ sichert durch ihre Existenz die wohnortnahe

        Beschulung von Schülern.

 

  • Kurze Wege für kurze Beine!
  • Die wohnortnahe Beschulung bedeutet, dass alle Grundschüler, auch Schüler mit LRS, LimB oder sonderpädagogischen Förderbedarf in der Grundschule „Fritz Reuter“ unterrichtet werden können.
  • Das beinhaltet auch die schrittweise Umsetzung der Integrativen Grundschule mit gemeinsamen Unterricht von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

 

4. Schulgemeinschaft

 

Die „Kleine Grundschule auf dem Lande“ bietet durch ihren Standort in der Nähe des Wohnbereiches der Eltern und der Schüler sowie des Hortes und der Kindertagesstätte günstige Voraussetzungen für die Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten. Zur Schulgemeinschaft gehören Schüler, Lehrer und Eltern. Die Zusammenarbeit mit den Eltern spielt in der „Kleinen Grundschule auf dem Lande“ eine große Rolle. Die Eltern werden über das Schulprogramm umfassend informiert. Regelmäßig führen wir Elternberatungen durch, in denen wesentliche Vorhaben und Probleme besprochen werden. Diese Gespräche werden für alle Eltern offen gestaltet.

 

Der Schulelternrat, die Vertreter der Schulkonferenz, der Krösliner Schulverein 2000 e.V. und unsere Eltern sowie Großeltern helfen bei der Planung und Durchführung bei allen Festen, Feiern und Projekten mit. Nach der Auflösung der Verbundenen Haupt- und Realschule im Jahr 2003 wird das Programm „Kleine Grundschule auf dem Lande“ in der eigenständigen Grundschule in Kröslin weitergeführt. Sie führt traditionell den Namen „Fritz Reuter“.

 

4.1. Planung

 

 

2016/2017

Klasse 1 eigenständige Klasse

Klasse 2 eigenständige Klasse

Klasse 3 u. 4 jahrgangsgemischte Klasse

 

 

2017/2018

Klasse 1 eigenständige Klasse

Klasse 2 u. 3 jahrgangsgemischte Klasse

Klasse 4 eigenständige Klasse

 

 

2018/2019

Klasse 1 Eingangsklasse für den jahrgangsübergreifenden Unterricht

Klasse 2 eigenständige Klasse

Klasse 3 u. 4 jahrgangsgemischte Klasse

 

 

2019/2020

Klasse 1. u.2. jahrgangsgemischte Klasse

Klasse 3. eigenständige Klasse

Klasse 4 eigenständige Klasse

 

2020/2021

Klasse 1 Eingangsklasse

Klasse 2. u. 3. jahrgangsgemischte Klasse

Klasse 4 eigenständige Klasse

 

 

2021/2022

Klasse 1 u. 2 jahrgangsgemischte Klasse

Klasse 3 u. 4 jahrgangsgemischte Klasse

 

 

 

4. 2. Tagesablauf

 

7. 00 Uhr bis 7.25 Uhr Eintreffen der Schüler – Vorbereiten auf den Unterricht

                                    Gespräche (Lehrer-Eltern-Schüler) – Dienste/Ämter

 

7.30 Uhr bis 8.15 Uhr gemeinsamer Unterrichtsbeginn/Morgenkreis

                                   Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

8.15 Uhr bis 8.25 Uhr Pause

 

8.25 Uhr bis 9.10 Uhr Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

9.10 Uhr bis 9.25 Uhr Frühstückspause

 

9.25 Uhr bis 10.10 Uhr Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

10.10 Uhr bis 10.30 Uhr Hofpause

 

10.30 Uhr bis 11.15 Uhr Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

11.15 Uhr bis 11.25 Uhr Pause

 

11.25 Uhr bis 12.10 Uhr Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

12.10 Uhr bis 12.30 Uhr Mittagspause

 

12.30 Uhr bis 13.15 Uhr Kernunterricht/Lerngruppenarbeit

 

Alle Kinder aus den umliegenden Wohnorten können nach dem Unterricht den Linienbus benutzen. Für die Hortkinder beginnt die Betreuung durch den Hort der Gemeinde Kröslin.

 

Für die Fahrschüler erfolgt die Aufsicht zwischen Unterrichtsende und Abfahrt des Busses durch die Lehrer.

 

5. Unterricht

 

Der Unterricht findet in den organisatorischen Formen des Kernunterrichts, des Wochen- und Tagesplanes, den Projekten und Gesprächskreisen statt.

 

5. 1. Lerngruppen

 

Die Schüler lernen in Lerngruppen. Der jahrgangsübergreifende Unterricht kann in den Fächern Werken, Musik, Sport, Kunst und Religion bzw. Philosophieren mit Kindern durchgeführt werden.

 

5. 2. Kernunterricht

 

Der Kernunterricht wird in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch durchgeführt. Er erfolgt jahrgangsweise. Es wird in Frontal-, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit gelernt. Weiterhin werden Formen des offenen Unterrichts genutzt, wie Tagesplan, Wochenplan und Projektunterricht. Um die Schüler an die neuen Medien heranzuführen, lernen sie den Umgang mit dem Computer kennen. Geeignete Programme dienen zur Festigung und Anwendung des Wissens in Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Durch die vielfältigen Übungsformen sollen die Schüler an das selbstständige Lernen herangeführt werden. Weiterhin werden dadurch Voraussetzungen für die Nutzung des Computers zu Hause geschaffen. Dazu gehört auch das Recherchieren im Internet.

 

5. 3. Der Kreis

 

Der Kreis wird als Wocheneingangskreis (montags) oder als Morgenkreis (an den anderen Wochentagen) eingeführt. Freitags kann auch der Abschlusskreis ein Wochenendkreis sein. Andere Formen der Kreisarbeit wie Lesekreis, Rätselkreis, Geschichtenkreis ... sind Bestandteil der Lerngruppenarbeit. Der Morgenkreis dient dazu, die Kinder einzustimmen. Interessantes wird erzählt, persönliche Erfahrungen, Sorgen und Probleme werden besprochen. Geburtstagskindern wird gratuliert. Die Kinder sollen lernen, sich klar, verständlich, informativ und kurz zu äußern. Sie lernen zu reden und anderen zuzuhören.

 

5. 4. Feiern

 

Höhepunkte im gesellschaftlichen Miteinander einer Schulgemeinschaft als Lebensgemeinschaft sollen unsere Feiern sein. Sie ergänzen alle Maßnahmen des sozialen Lebens an der Schule und stellen besondere Ereignisse dar. Jeder Schüler soll sich einbringen und diese Feste mit Fantasie und Kreativität ausleben. Die regelmäßige Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule Vorpommern-Greifswald mit der Flötengruppe ist zum festen Bestandteil geworden. Der Musikunterricht „Flötenspiel“ findet in unseren Räumlichkeiten statt. Anlässe zum Feiern werden im Jahresplan langfristig und überschaubar geplant.

 

Folgende Feiern werden durchgeführt:

 

  • Schulaufnahmefeier
  • Weihnachtsfeiern
  • Weihnachtsprogramm
  • Faschingsfest
  • Sportfest
  • Kindertagsfeier
  • Abschlussfest
  • Schulhoffest

 

5. 5. Projekte

 

Schulprojekte ergänzen unseren Unterricht. Lehrer, Eltern, Großeltern und Schüler beteiligen sich gemeinsam an der Vorbereitung, der Durchführung der Projekttage und Auswertung der Ergebnisse. Diese Schulprojekttage bilden einen weiteren Beitrag zum selbstständigen und gemeinsamen Lernen.

 

Folgende Angebote sind möglich

  • Fritz-Reuter-Tag (Pflege der niederdeutschen Sprache)
  • Mein Heimatort (Besuch des Heimatmuseums in Freest)
  • Naturschutz und wir, Umwelttage, Projekt „Wasser“, Projekt „Wald“
  • Alle Vögel sind schon da (Nisthilfen, Nistkästen)
  • Müllvermeidung – so geht es aber nicht!
  • Besuch öffentlicher Einrichtungen (Feuerwehr, Gemeindezentrum Kröslin, Sparkasse, Kirche)
  • Der Wald – ein Tag mit dem Förster
  • Besuch der Weihnachtsvorstellung im Theater Vorpommern
  • Besuch bei den Fischern (Hafen, Fischverarbeitung)
  • Gesundheit/gesundes Frühstück „Fit in die Ferien“
  • Ostern / Frühling
  • Weihnachten/Weihnachtsprogramm für die Einwohner der Gemeinde Kröslin
  • Lesewettbewerb „Unser Lesekönig/Unsere Lesekönigin“
  • Besuch der Marina Kröslin
  • Woche der Verkehrserziehung

 

5. 6. Klassenfahrten und Wandertage

 

In jedem Schuljahr können insgesamt 5 Unterrichtstage sowohl für eine Klassenfahrt (bis zu 3 Tage) als auch für Schulwanderungen (bis zu 3 Tage) genutzt werden, unter Beachtung des Budgets für Klassenfahrten. Grundlage für die Planung und Durchführung von Klassenfahrten und Wandertagen ist die Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur vom 17. September 2010 „Lernen am anderen Ort“.

 

5. 7. Bewertung und Beurteilung.

 

 Die Bewertung und Zensierung erfolgt nach der" Verordnung zur einheitlichen

 Leistungsbewertung an den Schulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern" vom 30.4.2014

       

  Die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens erfolgt auf der Grundlage der "Verordnung

  zur Bewertung des Arbeits- und Soztialverhaltens an allgemeinbildenden Schule in

  Mecklenburg-Vorpommern" vom 8.5.2013

       

 

 

5.8. Förderkonzept

 

Bildung und Erziehung sind Hauptanliegen unserer Einrichtung. Die Schüler werden gefordert und gefördert. Individuelle Förderung und differenzierte Arbeit sind Bestandteil des Unterrichts. Freude an Tätigkeiten und Erfolge machen die Kinder stark.

 

Pädagogische Diagnostik und Förderung im Unterricht bilden eine Einheit. Für Schüler mit Förderbedarf wird ein Förderplan erstellt, der von Klasse 1-4 geführt wird.

 

Innere Differenzierung erfolgt durch individualisiertes Lernen, z. B. Stationenlernen, Wochenplan, Tagesplan, Freiarbeit, quantitativ und qualitativ differenzierte Aufgaben sowie durch die Anwendung verschiedener Sozialformen.

  • Lernen mit Partner (Partnerarbeit)
  • Lernen in der Gruppe (Gruppenarbeit)
  • Helfersystem

 

Äußere Differenzierung durch Förderunterricht

  • Förderung in Lerngruppen, z. B. LRS - Förderunterricht, LimB - Förderunterricht, Lesestunde, Förderunterricht in Deutsch, Förderunterricht in Mathematik
  • Einzelunterricht

 

Reflexion des Lernprozesses durch

  • Anfertigen von Portfolio
  • Zielvereinbarungen mit den Schülern und Eltern
  • Individuelle Lernhilfen

 

Der individuelle Förderplan beinhaltet:

  • Diagnostik zur Erfassung aller Informationen zu den Lernvoraussetzungen, Lernprozessen, zum Lernstand eines Schülers durch z. B. Beobachtungen, Analysen, Befragungen, Vergleichsarbeiten, Zensuren, Lernstandserhebungen, Klassenarbeiten usw.
  • Förderziele und Fördermaßnahmen
  • Förderung durch Teilnahme an Wettbewerben, z.B. Lesewettbewerb, Sportwettkämpfe, Grundschulpokal in Leichtathletik und im Schwimmen, Mathematikwettbewerb

 

Erstellen und Führen des individuellen Förderplans:

  • Zusammenstellen des Förderplanteams jeder Klasse aus Lehrkräften, Eltern, Schülern und Partnern bzw. Pädagogen mit spezieller Ausbildung
  • Förderplanerstellung mit Festschreibung von Förderplanmaßnahmen und Zuständigkeiten
  • Fortschreibung des Förderplanes halbjährlich
  • Im Oktober und im März finden die Förderplankonferenzen statt.
  • Jeder Lehrer führt eigenständig die Dokumentationen über die Diagnostik in seinem Fach und hat diese während der gesamten Grundschulzeit weiterzuführen. Am Ende der 4. Klasse werden diese noch weitere 2 Jahre aufbewahrt.

 

6. Zusammenarbeit

 

6.1. Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätte, Hort und Schule

  • Informationsaustausch zwischen den Erziehern der Kindergruppe und dem zukünftigen Klassenlehrer der 1. Klasse
  • Schnupperstunde mit den Kindern der Kindertagesstätten, die im jeweiligen Jahr eingeschult werden
  • gemeinsame Durchführung von Aktivitäten der Schule, des Hortes und der Kindertagesstätte
  • Abschluss eines Kooperationsvertrages

 

6.2. Zusammenarbeit zwischen weiterführenden Schulen und Grundschule

Jährlich findet ein Erfahrungsaustausch zwischen dem Klassenlehrer der 4. Klasse und dem Klassenlehrer der zukünftigen 5. Klasse statt. Die Erziehungsberechtigten und ihre Kinder werden über die Durchführung von Veranstaltungen der Regionalen Schulen für die zukünftigen Schüler der 5. Klasse informiert.

 

7. Lernumgebung

 

7. 1. Räumlichkeiten

 

Wir nutzen die vorhandenen Klassenräume, die Mehrzweckhalle, den Sportplatz, den Werkraum, das Computerkabinett, die Räumlichkeiten des Hortes und den Gemeindesaal. Offene Regale und Schränke bieten Platz für Arbeitsmittel und Materialien für Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit.

 

7. 2. Pausenhof und Grünanlagen

 

Die Schüler haben die Möglichkeit sich in den Pausen auf unserem Schulhof mit seinen Anlagen zu erholen und sich sportlich zu betätigen. Der Schulhof ist mit Bäumen und Sträuchern begrünt. Spielmöglichkeiten und Spielgeräte sind vorhanden und werden von den Schülern aktiv genutzt.

 

8. Elternmitwirkung und Öffentlichkeitsarbeit

 

Im Punkt 3. heißt es, dass die Mitgestaltung der Eltern eine große Rolle spielt. Alle Eltern werden über Ziele und Aufgaben des Programms „Kleine Grundschule auf dem Lande“ informiert. Sie werden in die Bildungs- und Erziehungsarbeit mit einbezogen. Es werden mindestens zwei Klassenelternversammlungen pro Schuljahr durchgeführt. Zu Beginn des Schuljahres findet die erste Klassenelternversammlung statt. Sie dient der Informationsweitergabe und dem Meinungsaustausch über schulische Angelegenheiten, insbesondere über die Unterrichts- und Erziehungsarbeit. Die Erziehungsberechtigten wählen ihre Klassenelternräte, die die Interessen der Erziehungsberechtigten in allen sie betreffenden Fragen des Unterrichts und des schulischen Lebens ihrer Kinder vertreten. Der Klassenlehrer informiert regelmäßig den Klassenelternrat über die Angelegenheiten der Organisation und Gestaltung des Unterrichts und der Erziehung.

 

Eine zweite Elternversammlung wird durch die Klassenleiter mit den Klassenelternräten gemeinsam vorbereitet und durchgeführt. Es gilt das Schulgesetz § 87 „Klassenelternrat, Klassenelternversammlung“. Die Vorsitzenden der Klassenelternräte bilden den Schulelternrat. Der Schulelternrat unterstützt die Arbeit der Klassenelternräte beim Zusammenwirken von Schule und Erziehungsberechtigten. Die Schulkonferenz der Grundschule „Fritz Reuter“ Kröslin berät und beschließt regelmäßig über alle wichtigen Fragen der Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Erziehungsberechtigten. Mitglieder der Schulkonferenz sind die Schulleiterin, die Vertreter der Lehrer, die Vertreter der Erziehungsberechtigten und ein Vertreter des Schulträgers. Es gilt entsprechend das Schulgesetz § 76 „Schulkonferenz“.

 

In jedem Schuljahr finden halbjährlich einmal Elternsprechstunden und im Januar Beratungsgespräche zum Arbeits- und Sozialverhalten statt. Im Januar werden die Erziehungsberechtigten der Jahrgangsstufe 4 in der Elternversammlung über die schulartunabhängige Orientierungsstufe und den Ablauf des Übergangsverfahrens informiert. In den im Januar und Juni stattfindenden Klassenkonferenzen werden der Leistungsstand, das Sozial- und Arbeitsverhalten jedes Schülers eingeschätzt sowie Festlegungen für die weitere Bildungs- und Erziehungsarbeit getroffen. Es gilt das Schulgesetz § 78 „Klassenkonferenz“.

 

Anlässlich von Schulveranstaltungen wird die Presse eingeladen, Berichte und Fotos werden veröffentlicht. Einige traditionelle Feiern sind für alle Einwohner der Gemeinde zugänglich.

Die Einrichtung einer Homepage wird angestrebt.

 

9. Weiter- und Fortbildung

 

Die Weiterführung unserer Grundschule auf dem Lande erfordert von jedem Lehrer die Bereitschaft zur gemeinsamen pädagogischen Arbeit. Regelmäßige Absprachen und Auswertungen sowie der Austausch von Erfahrungen bei der Umsetzung der schulinternen Lehrpläne sind nötig, um die Aufgaben und Probleme zu bewältigen. Dazu nutzen alle Stammlehrer die wöchentlichen Teamsitzungen und die monatlichen Lehrerkonferenzen. Dazu wird von jedem Kollegen großes Engagement, ständige persönliche Fort - und Weiterbildung in Theorie und Praxis erwartet. Weiterhin nehmen wir an Fortbildungskursen teil, die u.a. vom Institut für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern (IQMV) durchgeführt werden. Jeder Kollege besucht mindestens drei Fort - oder Weiterbildungen im Schuljahr. In jedem Schulhalbjahr findet für alle Stammlehrer die schulinterne Lehrerfortbildung statt.

 

Regelmäßig besuchen alle Lehrer den „Erste-Hilfe-Kurs“. Im zweijährigen Rhythmus beteiligen sich die Schwimmlehrer an der Fortbildung für den Nachweis der „Rettungsfähigkeit“ (Rettungsschwimmen-Wiederholungsprüfung).

 

Beschluss:

Das Schulprogramm der Grundschule „Fritz Reuter“ Kröslin wurde am 29.1.2013 genehmigt.

 

Rönnau

Schulleiterin

 

Kühn/ Lüder

Vors. Schulkonferenz /Vors. Schulelternrat

 

Das Schulprogramm der Grundschule „Fritz Reuter“ Kröslin wird vom Schulträger, Gemeinde Kröslin, befürwortet.

 

 

Woy

 

Bürgermeister